Tag 3: Kathmandu – Besisahar – Ngundi

Um 5.30 klingelt der Wecker. Nach einer schnellen Dusche werden endlich die Wander-Klamotten angezogen.

An der Hotel-Rezeption geb ich meinen kleinen Flugrucksack ab den ich nach der Tour hier wieder abholen kann. Schnell noch das Lunchpaket einpacken und direkt in das wartende Taxi springen.

Nach 20 Minuten Fahrt bin ich am Busbahnhof für Micro-Busse nahe der BG-Mall an der Ring Road. 1250 Rupien zahl ich für die Fahrt. Wir warten noch ne Weile bis der Bus voll wird, dann geht’s um 7.15 los.

Mit mir im Bus sind außer Einheimischen auch Petr und Michal aus Prag. Die beiden wollen auch den Annapurna Circuit wandern. Alle zwei Stunden wird Pause für Snacks und andere Sachen gemacht.

Holprig beschreibt die Fahrt sehr genau. Wenn man bedenkt, dass ein Großteil der Strecke auf dem “Highway” zwischen Kathmandu und Pokhara erfolgt weiß man die heimischen Straßen richtig zu schätzen. Es ist super staubig. Öffnet die Fenster im Bus setzt sich der Staub überall ab. Lässt man die Fenster zu, dann ist es super schwül.

Um ca 14.30 erreichen wir Besisahar, ein geschäftiges, kleines Städtchen. Zuerst lassen wir unser Trekking Permit abstempeln, dann gönnen wir uns noch ein Essen und ein Bier bevor wir tatsächlich zu Wandern anfangen.

Besisahar

Da das Essen ein bisschen auf sich warten ließ, geht es erst ca um 16 Uhr für uns los.

Der Plan ist auf den neuen Hiking Trails nach Ngadi zu wandern. Der Weg geht zunächst auf normalen Straßen aus Besisahar raus, bis wir über einer Hängebrücke den Fluß überqueren.

Das Wetter ist trüb und schwül. Ich vermute, dass wir so bei 30 Grad angefangen haben. Sehr schwitzig.

Hängebrücke bei Besisahar

Die ganze Zeit geht es zwischen saftig grünen Hügeln durch Urwald und Felder und hübsche kleine Dörfer.

Flora bei Besisahar
Typische Szenerie am ersten Tag

Die Kinder unterwegs grüßen alle fröhlich. Man merkt aber, dass sie an westliche Touris gewöhnt sind. Nicht selten hört man nach “Namaste” gleich “do you have some money”.

Irgendwo verpassen wir eine Abzweigung und bald sind wir nicht mehr auf einem Wanderweg sondern auf der normalen Straße. Vorbei geht es nun an einem Wasserkraftwerk und durch einen Verkehrstunnel entlang der normalen Straße nach Bhulbhule.

Dies stellt sich allerdings nun doch gut dar. Um 17 Uhr ist hier nicht mehr viel Verkehr und man kommt in der Fläche schnell vorwärts. Und der Sonnenuntergang kommt schnell näher.

Bei Besisahar treffen wir einen Kerl auf der Straße der auch Ngadi unterwegs ist. Wie es der Zufall will ist er ein Guide und betreibt ein Guest House in Ngadi.

Wasserfall zwischen Bhulbhule und Ngadi

Nach kurzer Abstimmung beschließen wir in der besagten Unterkunft zu bleiben. Petr, Michal und ich teilen uns ein 3er Zimmer.

Das Riverview Hotel in Ngadi

Die beiden haben noch Essen aus Kathmandu dabei. Ich geh nach einer kurzen (kalten) Dusche zum Essen. Dort komm ich mit einem Paar aus den Niederlanden ins Gespräch die den Circuit mit Mountainbikes machen. Sicher auch ein Spaß.

Nach einem Curry mit Reis und einem Bier geht’s dann aber auch schon bald ins Bett. Um 21 Uhr gehen die Lichter aus.

Insgesamt sind wir wohl 9 Km in eher gemütlichem Tempo gewandert. Ich vergaß das Tracking rechtzeitig zu starten.

Gesamtstrecke: 8815 m
Maximale Höhe: 507 m
Gesamtanstieg: 284 m
Gesamtabstieg: -197 m
Total time: 02:09:24

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